Die Landesmitgliederversammlung Rheinland-Pfalz möge folgenden Antrag an den
Bundeskongress stellen:
Der Bundeskongress möge beschließen:
Der Bundesverband der Linksjugend [’solid] kritisiert die aktuelle Handhabung der
Partei Die Linke hinsichtlich der Mindestquotierung aufs schärfste und macht es sich
zur Aufgabe, die Aufteilung in eine offene und eine Frauen*-Liste zu kippen.
Stattdessen streben wir ab sofort auf sämtlichen Parteitagen – seien es Bundes-,
Landes-, oder Kreisparteitage – Satzungsänderungsanträge an, welche die
Mindestquotierung durch eine FLINTA* Liste sichern würden.
In unseren Basisgruppen und Kreisverbänden suchen und organisieren wir aktiv
Verbündete in der Partei, um die nötigen Mehrheiten für dieses Ziel zu gewinnen.
Begründung:
Die alleinige Quotierung nach Frauen* und nicht-Frauen* zwingt trans* Genoss*innen
(TINA*), auf der von cis Männern dominierten offenen Liste zu kandidieren und
entspricht nicht den Gleichstellungsansprüchen einer linken Partei im 21ten
Jahrhundert.
Nicht der gesellschaftlich dominanten, binären Geschlechterordnung entsprechende
Personen werden völlig ausser Acht gelassen.
Als Jugendverband, dessen Grundprizipien die Förderung der Gleichstellung aller
Mitglieder beinhaltet, ist es unsere Pflicht, dies auch in der Linkspartei zu fordern und zu
leben.